21.10.2021
Palliativmedizin

Würdevolles Sterben im häuslichen Umfeld

Förderung des BMFSFJ 

Priv.-Doz. Dr. Dr. Julia Strupp, Foto: Christian Wittke
Priv.-Doz. Dr. Dr. Julia Strupp, Foto: Christian Wittke

In dem am 01. Juli 2021 gestarteten Projekt Sterben zu Hause – Welche Unterstützung brauchen Familien, damit ein Sterben zu Hause ermöglicht werden kann? (SterZ) unter der Leitung von Priv.-Doz. Dr. Dr. Julia Strupp, Forschungskoordinatorin des Zentrums für Palliativmedizin, und Univ.- Prof. Dr. Raymond Voltz, Direktor des Zentrums für Palliativmedizin, wird erforscht, welche Rahmenbedingungen ein würdevolles Sterben in der eigenen Häuslichkeit möglich machen.

„Im Verlaufe einer schweren und unheilbaren Erkrankung stellt sich früher oder später die Frage nach dem gewünschten Sterbeort. Studien belegen, dass die meisten Menschen ihre letzten Tage und Stunden in der eigenen Häuslichkeit verbringen möchten. Doch in der Realität zeigt sich, dass dies nicht immer möglich ist“, erklärt Dr. Dr. Strupp. Im Rahmen der Mixed-Methods-Studie wird daher multiperspektivisch analysiert, welche Faktoren ein Sterben im häuslichen Umfeld ermöglichen. Hierfür werden Betroffene und Nahestehende von Verstorbenen sowie an der Versorgung beteiligte Stakeholder befragt.

Das Projekt wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) mit rund 300.000 EUR gefördert.

Bei Interesse an einer Teilnahme wenden Sie sich an: palliativzentrum-sterben-zuhause@uk-koeln.de

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