Kommunikation, Koordination und Sicherheit für Menschen mit Multipler Sklerose (KOKOS-MS)

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Eine randomisierte kontrollierte Phase ll klinische Studie

Projektleitung: Priv.-Doz. Dr. med. Heidrun Golla, Priv.-Doz. Dr. med. Clemens Warnke (Stellvertretung)

Zentrum für Palliativmedizin: Priv.-Doz. Dr. med. Heidrun Golla, Dr. rer. medic. Kim Dillen, Solveig Ungeheuer, Dorthe Hobus, Dr. med. Veronika Dunkl, Dr. paed. Dr. rer. medic. Julia Strupp, Prof. Dr. med. Raymond Voltz

Klinik und Poliklinik für Neurologie: Priv.-Doz. Dr. med. Clemens Warnke, Dr. med. Yasemin Göreci, Monika Höveler, Beatrix Münzberg, Prof. Dr. med. Gereon R. Fink

Klinisches Projektmanagement (Zentrum für Palliativmedizin): Dr. med. Veronika Dunkl, Sophia Kochs, Dr. rer. medic. Kim Dillen

Projektmanagement (Zentrum für Klinische Studien Köln): Prof. Dr. med. Oliver A. Cornely, Gundula Palmbach, Dr. rer. medic. Daria Kraus

Laufzeit: 08/2020 – 12/2023

Fördernde Institution: Innovationsfonds, Gemeinsamer Bundesausschuss (G-BA) (Förderkennzeichen: 01VSF19029)

Projektkurzbeschreibung

Studien und eigene klinische Erfahrungen zeigen, dass schwer betroffene MS Patienten und ihre An-/Zugehörigen (im Folgenden als Bezugspersonen bezeichnet) oftmals einen kontinuierlichen koordinierenden Ansprechpartner vermissen, der gemeinsam mit ihnen ihre Bedarfe definiert und ordnet, sich für ihre Belange einsetzt und die Steuerung der Prozesskoordination übernimmt. Solche Aufgaben können durch einen sogenannten „Fallmanager“ übernommen werden. Seine Tätigkeit wird auch als „Care und Case Management“ bezeichnet und konnte bereits für verschiedene Patientengruppen die Prozesssteuerung vereinfachen, Lebensqualität verbessern und Sozial- und Gesundheitskosten senken. Bislang fehlt der Nachweis dieser positiven Effekte jedoch für schwer betroffene MS Patienten sowie für deren Bezugspersonen.

Ziel dieser Studie ist die Evaluation eines solchen Care und Case Management Dienstes bei schwerer MS, der über einen längeren Zeitraum (in dieser Studie über 12 Monate) in Gesundheits- und Sozialversorgungsbelangen begleitet. Hierbei sollen Anliegen der Patienten aber auch der Bezugspersonen Berücksichtigung finden. Dies erfolgt sektorenübergreifend, d.h.  unabhängig davon, ob sich Patienten gerade ambulant oder stationär in Behandlung befinden. Von der Durchführung dieser Studie erhoffen wir uns, die Versorgung der MS Patienten und deren Bezugspersonen zukünftig verbessern zu können.

Diese Studie wird in Zusammenarbeit mit der Klinik und Poliklinik für Neurologie durchgeführt. Weitere Informationen: DRKS00022771

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