Akupressur als komplementäre Methode zur Körperwahrnehmung im Rahmen einer integrativen Palliativ- und Hospizversorgung (AKiPAL)

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Wissenschaftliche Leitung: Priv.-Doz. Dr. Dr. Julia Strupp
Pflegerische Leitung: Eva Marie Bothe, B. Sc., Lisanne Herzhoff, M.Sc.
Ansprechpartnerinnen: Melanie Joshi, M. A, Mareike Löbberding, M. Sc.
Laufzeit: 01.05.2026 - 30.04.2028
Fördernde Institution: Karl und Veronica Carstens-Stiftung
Kontakt: palliativzentrum-akipal@uk-koeln.de

Projektkurzbeschreibung

Menschen mit schweren, nicht heilbaren Erkrankungen und palliativem Versorgungsbedarf leiden häufig unter belastenden körperlichen und psychosozialen Symptomen. Die Akupressur ist eine aus der Traditionellen Chinesischen Medizin stammende, berührungsbasierte Therapieform. In Studien wurde bereits ein positiver Effekt auf Übelkeit, Schmerzen, Angst sowie die Lebensqualität von Patien:innen in der Palliativversorgung nachgewiesen. Angesichts der körperlichen Veränderungen am Lebensende - wie Gewichtsverlust, Lymphödemen und funktionelle Einschränkungen - ist die Körperwahrnehmung bei Patient:innen in der Palliativversorgung häufig verändert und wird als Belastung empfunden. Eine verbesserte Körperwahrnehmung kann zu einem positiveren Selbstbild beitragen und die soziale Teilhabe sowie die Interaktion mit Angehörigen und dem versorgenden Personal verbessern. Obwohl es erste Hinweise darauf gibt, dass Akupressur die Körperwahrnehmung indirekt verbessern kann, fehlt es an wissenschaftlichen Belegen. Ziel der Studie ist es daher, erste Hinweise auf die Durchführbarkeit, Akzeptanz und mögliche Wirkung der Akupressur auf Symptomlinderung und Körperwahrnehmung in verschiedenen Versorgungsorten (Palliativstation, palliativmedizinischer Konsiliardienst, Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung, Hospiz) zu gewinnen.

Methode:

  • Schulung von Pflegefachpersonen in den verschiedenen Versorgungsorten und Durchführung der Akupressur an Patientinnen und Patienten
  • Fragebogenbefragung zur Symptombelastung und Körperwahrnehmung zu Beginn und Ende der Studienteilnahme
  • Interviewfrage zur Körperwahrnehmung zu Beginn und Ende der Studienteilnahme
  • Interview zur Zufriedenheit mit der Akupressur zum Ende der Studienteilnahme
  • Erhebung von Routinedaten aus der Patientenakte
  • Interviews zu Erfahrung und Umsetzbarkeit der Akupressur im Klinikalltag mit Pflegefachpersonen
Priv.-Doz. Dr. Dr.--Strupp-Julia
Priv.-Doz. Dr. Dr. Julia Strupp