Forschung

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Weltweit benötigen schätzungsweise über 20 Millionen Menschen jedes Jahr am Lebensende (WHO 2014) eine palliativmedizinische Versorgung, auch aufgrund des Alterns, altersbedingter Krankheiten und des demographischen Wandels, so dass ein wachsender und dringender Bedarf an Forschung im Bereich Palliativmedizin und End-of-Life Care besteht. 

Die Hauptziele unserer Forschung sind:

  1. Erhöhung der wissenschaftlichen Evidenz für eine bessere Versorgung der Patienten und deren An- und Zugehörigen sowie für bessere Gesundheitsleistungen in den letzten Lebensmonaten unabhängig von Diagnosestellung
  2. Unser Grundverständnis über klinisch relevante Phänomene in der Palliativmedizin zu erweitern
  3. Verbesserung der gesellschaftlichen Kompetenz in Bezug auf Sterben, Tod und Trauer
  4. Und damit: Bestätigung unseres Anliegens, dass die klinisch hochrelevante Palliativ- und Hospizversorgung durch akademische Bemühungen kontinuierlich verbessert werden muss

Ethisch vertretbare Forschung auf diesem Gebiet muss Folgendes berücksichtigen:

  1. die existenzielle Situation für Patientinnen und Patienten, Angehörige und Personal
  2. die abnehmende körperliche und kognitive Funktion der Patientinnen und Patienten
  3. unser komplexes und fragmentiertes Gesundheitssystem
  4. die Notwendigkeit eines multi-, inter- und transdisziplinären Ansatzes

Unsere Forschungskooperationspartner sind

  1. innerhalb der Medizinischen Fakultät (z. B. Zentrum für Klinische Studien (ZKS), Institut für Medizinische Statistik und Computerbiologie (IMSB)
  2. innerhalb der Universität zu Köln (z. B. RFA Versorgungsforschung, Zentrum für Versorgungsforschung Köln (ZVFK), die Fakultäten für Humanwissenschaften und Management, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften.)
  3. innerhalb der Stadt Köln (z. B. CoRe-Net, Stadt, AOK, Palliativ- und Hospiznetzwerk e. V.)
  4. national (z. B. Center of Integrated Oncology (CIO) ABCD, andere Abteilungen der Palliativmedizin) und
  5. international (z. B. Best Care of the Dying Collaborative, International Dyspnea Group, Princess Margret Cancer Center Toronto, Public Health Palliative Care International, WeCare: End of Life Care Chair Barcelona, iLive-Projekt, Better-B-Projekt) 

Unsere Forschung wird oder wurde gefördert durch zum Beispiel das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSJ), den Innovationsfonds, die Gemeinnützige Hertie-Stiftung, die Wilhelm Sander-Stiftung und EU-Programme wie Horizon 2020. 

Unsere Bemühungen um den Aufbau von Forschungskapazitäten und die Entwicklung von akademischem Personal sind

  1. kontinuierliche Methodenverbesserung (z. B. Forschungswerkstatt)
  2. Graduiertenschulen (z. B. GROW)
  3. verschiedene Trainingsprogramme für Personal und Öffentlichkeit (z. B. Symposien "Palliativ&", Köln-Göttinger Fortbildung (KöGö), European Palliative Care Academy (EUPCA)) 

Unsere Forschung wird von unserer Forschungskoordinatorin koordiniert.

Unsere aktuellen Forschungsgruppen teilen sich auf in:

  1. Letzte Lebenszeit
  2. Symptomkontrolle
  3. Neuro-Palliativ

Anfragen zu Doktorarbeiten oder Projektkooperationen richten Sie bitte an unsere Forschungskoordinatorin:

Dr. paed. Dr. rer. medic. Julia Strupp
Telefon  +49 221 478-87125
E-Mail julia.strupp@uk-koeln.de

Kölner Forschungswerkstatt

Im Rahmen der Forschungswerkstatt treffen sich Forscherinnen und Forscher des Zentrums für Palliativmedizin der Universität zu Köln, um gemeinsam an ihrem Datenmaterial zu arbeiten. Die Treffen zur Auswertung qualitativer und quantitativer Daten finden sechs-wöchentlich statt.

Ansprechpartnerin: Dr. Dr Julia Strupp (julia.strupp@uk-koeln.de)

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