- Ein Buddy für Schwerstkranke und Zugehörige
- Gut leben, gut sterben (iLIVE)
- Umgang mit Todeswünschen (DeDigiTaL)
- Das letzte Lebensjahr in Köln II
- Auseinandersetzung mit der Endlichkeit
- Caring Community Köln
- Sterben im Krankenhaus
- Sterben zu Hause
- MINI-Neph
- EVEREST-KÖ III
- Letzthelfende am Arbeitsplatz
- SorgeUni
- AKiPAL
- RegAS
- S3-Leitlinie - onkologisches Leitlinienprogramm
- Aktualisierung der S3-Leitlinie Palliativmedizin für Patienten mit einer nicht-heilbaren Krebserkrankung
- EUPCA - European Academy
- CoRe-WEB
- Oberstufenprojekt
- Externe Evaluierung der Palliativmedizinischen Tagesklinik am Klinikum Aschaffenburg-Alzenau
- Palliativmedizin in Pandemiezeiten (PallPan)
- ATPA
- AYACologne
- Studienregister
- Forschungsverbünde
Entwicklung, Implementierung und Evaluation eines dauerhaften Registers zur Erfassung und Analyse assistierter Suizide (RegAS )
Wissenschaftliche Leitung für das lokale Studienteil: Dr. Veronika Dunkl, Prof. Dr. Raymond Voltz. Geleitet wird das Verbundprojekt durch Prof. Dr. Claudia Bausewein, Klinikum der Universität München, Klinik für Palliativmedizin.
Ansprechpartnerin: Dr. Alina Kasdorf
Laufzeit des lokalen Studienteils: Februar 2026 – Dezember 2027
Fördernde Institution: Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG), Förderlinie „Suizidprävention stärken“.
Kontakt: alina.kasdorf@uk-koeln.de
Projektkurzbeschreibung
Assistierte Suizide haben in Deutschland seit dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts im Jahr 2020 an Bedeutung gewonnen. Gleichzeitig fehlt bislang eine systematische, bundesweite Datengrundlage, die belastbare Aussagen zu Häufigkeit, Umsetzungsdetails und Kontextfaktoren ermöglicht. Das Forschungsprojekt RegAS adressiert diese Lücke und hat die Entwicklung eines ersten nationalen Registers zur Erfassung assistierter Suizide zum Ziel. Ziel des Registers ist es, strukturierte und vergleichbare Informationen zu generieren, um Entwicklungen nachvollziehbar zu machen, potenzielle Risikokonstellationen zu identifizieren und eine empirische Grundlage für Forschung, ethische Reflexion und Suizidprävention zu schaffen. Die Datenerhebung erfolgt über eine datenschutzkonforme Online-Plattform, auf der relevante Aspekte wie soziodemographische Merkmale, Motive, beteiligte Akteurinnen und Akteure sowie Kontextbedingungen standardisiert erfasst werden. Die im Register erhobenen Daten werden unter strengen datenschutzrechtlichen und ethischen Vorgaben verarbeitet. Langfristig ist eine regelmäßige, strukturierte Berichterstattung vorgesehen, um die gewonnenen Erkenntnisse transparent zugänglich zu machen und in den wissenschaftlichen sowie gesellschaftlichen Diskurs einzubringen.
Ein zentraler Bestandteil des Projekts ist die formative Evaluation des Registers. Die Evaluation wird am Zentrum für Palliativmedizin der Uniklinik Köln durchgeführt. Hierzu wird ein Mixed-Methods-Ansatz verfolgt, der quantitative Online-Befragungen von Nutzerinnen und Nutzern mit qualitativen Interviews (u. a. Think-Aloud-Verfahren) kombiniert. Ziel ist es, die Benutzerfreundlichkeit, Akzeptanz, Praxistauglichkeit und Datenqualität des Registers systematisch zu untersuchen und kontinuierlich zu optimieren.
In Kooperation mit einem interdisziplinären Projektteam, bestehend aus Kolleginnen und Kollegen des Werner-Felber-Instituts für Suizidprävention und interdisziplinäre Forschung im Gesundheitswesen e.V., der Universitätsklinik Düsseldorf, der Deutschen Akademie für Suizidprävention e.V. und der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, wird die Generierung erster differenzierter Einblicke in ein bislang nur unzureichend untersuchtes Feld angestrebt.