Das letzte Lebensjahr in Köln

Last Year of Life Study Cologne (LYOL-C-II) Modelling and evaluation of a minimally invasive two-sided intervention to deliver patient-centered care in hospitals

English Version

Teilprojekt im Rahmen des Kölner Kompetenznetzwerkes "Cologne Research and Development Network" (CoRe-Net)

Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. med. Raymond Voltz, Dr. Dr. Julia Strupp (Zentrum für Palliativmedizin, Uniklinik Köln), Prof. Dr. Holger Pfaff (Zentrum für Versorgungsforschung Köln, Universität zu Köln)
Ansprechpartner: Alina Kasdorf, Gloria Dust, in Kooperation mit dem CoRe-Net-Teilprojekt OrgValue
Laufzeit: 05/2020 – 04/2023
Fördernde Institution: Bundesministerium für Bildung und Forschung BMBF
Kontakt: letztes-lebensjahr@uk-koeln.de

Projektkurzbeschreibung

LYOL-C-II ist ein Folgeprojekt der Studie “Letztes Lebensjahr in Köln - LYOL-C”. LYOL-C-II hat zum Ziel, eine patientenzentrierte Versorgung im Krankenhaus sowie Erhöhung des Patientennutzens („value“) im letzten Lebensjahr durch eine minimal invasive Intervention zu ermöglichen. Dabei wird mithilfe des in Großbritannien etablierten Gold Standard Frameworks ein Konzept entwickelt, welches dabei helfen soll, Patientinnen und Patienten frühzeitiger zu identifizieren, die sich in ihrem letzten Lebensjahr befinden und dadurch einen höheren Versorgungs– und Unterstützungsbedarf haben. Zusätzlich werden im Rahmen dieser Studie Checklisten für Patientinnen und Patienten entwickelt, die dabei helfen sollen, Gespräche mit z.B. Ärztinnen und Ärzten besser für sich zu gestalten und somit den Informationsfluss zu verbessern. Wir gehen davon aus, dass diese Art der Intervention helfen kann, die Versorgung für alle Beteiligten zu optimieren.

Methode

Prospektive interventionelle Studie mittels eines kontrollierten zwei-armigen Studiendesigns:

Phase I: Modellierung

  • Entwicklung einer zweiseitigen Intervention (d.h. bei Versorgern und Patienten angewandte), bestehend aus der Surprise Question und einer deutschen Version des Supportive and Palliative Care Indicators Tool (SPICT-DETM) für Versorgerinnen und Versorger sowie einer Gesprächs-Checkliste für Patienten („Question Prompt Sheets“ - QPS).
  • Individuelle Interviews (n=5-10) Patientenvertretern und Leistungserbringern, die an der Versorgung am Lebensende im Kölner Raum beteiligt sind, zur Diskussion der Implementierungsdetails der geplanten Intervention.

Phase II: exploratorische Studie

  • Implementierung der Intervention auf ausgewählten Stationen der Uniklinik, Schulung der Leistungserbringer (n=20) und Evaluation.
  • Durchführung einer kontrollierten zweiseitigen Intervention (n=2x36) auf ausgewählten Stationen der Uniklinik und Überprüfung der wahrgenommenen Vorteile sowie möglicher Barrieren beim Einsatz der zweiseitigen Intervention in deutschen Krankenhäusern.
  • Sozioökonomische Folgenabschätzung der Intervention (siehe OrgValue).

Kölner Kompetenznetzwerk aus Praxis und Forschung (CoRe-Net)

www.spict.org.uk

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