17.10.2019
Palliativmedizin

Sterben im Krankenhaus: Forschungsprojekt mit 1,9 Millionen gefördert

Innovationsfond fördert Projekt an der Uniklinik Köln

Prof. Dr. Raymond Voltz, Foto: Michael Wodak
Prof. Dr. Raymond Voltz, Foto: Michael Wodak

Der Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschusses fördert das Forschungsprojekt „Sterben im Krankenhaus - Optimierung der Versorgung am Lebensende (Stik-OV)“ des Zentrums für Palliativmedizin der Uniklinik Köln und der Medizinischen Fakultät mit insgesamt 1,9 Millionen Euro. Mit 47 Prozent ist das Krankenhaus der häufigste und zugleich am schlechtesten bewertete Sterbeort in Deutschland. Wesentliche Qualitätsindikatoren einer guten Sterbebegleitung sind bereits deutschlandweit konsentiert und Vorschläge zur Verbesserung der Situation sind unter anderem in S3-Leitlinie Palliativmedizin und in Handlungsempfehlungen formuliert.

„Übergeordnetes Projektziel ist nun die Optimierung der Versorgung und Begleitung Sterbender und ihrer Angehörigen im Krankenhaus durch eine situationsgerechte Umsetzung dieser Empfehlungen in den Krankenhausbereichen, in denen Patienten sterben“, so Univ.-Prof. Dr. Raymond Voltz, Direktor des Zentrums für Palliativmedizin. Ausführende Stellen sind die Uniklinik Köln und das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE). Das Projekt startet voraussichtlich Mitte August 2020 und läuft 36 Monate.

Liste geförderter Projekte auf innovationsfonds.g-ba.de

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