19.10.2021
Palliativmedizin

Projekt zum Umgang mit Todeswünschen

Förderung des BMFSFJ

Dr. Kerstin Kremeike und Prof. Dr. Raymond Voltz, Foto: Michael Wodak

Das Anfang Juni 2021 gestartete Projekt „Umgang mit Todeswünschen – Entwicklung digitaler Lehr- und Informationsinhalte“ (DeDigital) unter Leitung von Dr. Kerstin Kremeike, Wissenschaftliche Mitarbeiterin des Zentrums fürs Palliativmedizin, und Univ.-Prof. Dr. Raymond Voltz, Direktor des Zentrums für Palliativmedizin der Uniklinik Köln, behandelt die Weiterentwicklung von Schulungen zum Umgang mit Todeswünschen.

„Hintergrund ist, dass Menschen mit fortgeschrittener lebenslimitierender Erkrankung oder im hohen Alter den Wunsch entwickeln können, der Tod möge eher kommen oder ihr Leben früher enden. Haupt- und ehrenamtliche Versorgende sowie An- und Zugehörige werden häufig mit diesen Wünschen konfrontiert und berichten immer wieder Unsicherheit im kommunikativen Umgang damit“, erklärt Dr. Kremeike.

Das übergeordnete Ziel von DeDigital ist daher die digitale Adaption des bestehenden Schulungscurriculums zum Umgang mit Todeswünschen, da sich Schulungen eines Vorgängerprojekts des Palliativzentrums einer großer Nachfrage erfreuen. Zusätzlich werden online abrufbare Informationsmaterialien erstellt und die bisherigen Inhalte des Curriculums ergänzt. Dabei sollen Angehörige und ehrenamtliche Hospizmitarbeitende als Zielgruppe mehr in den Blick genommen werden - ebenso wie der Umgang mit Anfragen zu assistiertem Suizid.

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) fördert das Projekt mit knapp 300.000 Euro.

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