Entwicklung einer Arbeitshilfe für die stationäre Altenhilfe zur Erkennung der Bedürfnisse von Menschen mit schwerer Demenz in ihrer letzten Lebensphase

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Projektleiter: Dr. Klaus Maria Perrar
Kontakt: Yvonne Eisenmann, Holger Schmidt
Laufzeit: 08/2011 - 05/2015
Fördernde Institution: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)

Projektkurzbeschreibung

Der Verlust der Sprache als häufiges Symptom bei schwerer Demenz ist eine Herausforderung für eine optimale Betreuung am Lebensende, da die Betroffenen oft nicht in der Lage sind, ihre Bedürfnisse und Wünsche mündlich zu kommunizieren (WHO, 2012). Obwohl viele signifikante Probleme im Zusammenhang mit der Krankheit identifiziert wurden, deuten empirische Daten darauf hin, dass die Versorgung von Menschen mit Endstadium-Demenz oft unzureichend ist (Hendriks et al., 2014).
Unsere Studie zielte darauf ab, ein Orientierungsinstrument für die Heimpflege zu entwickeln, indem wir die Bedürfnisse von Menschen mit schwerer Demenz am Lebensende analysieren. Dieses Instrument soll den Pflegeteams helfen, die Bedürfniserkennung zu verbessern und eine bedarfsorientierte Demenzpflege umzusetzen. 

Um das von uns durchgeführte Guidance-Tool zu entwickeln, waren die folgenden Schritte nötig:

  1. Eine systematische Überprüfung, die den aktuellen Stand der Forschung zu diesem Thema analysiert.
  2. Eine qualitative Analyse unter Verwendung des geerdeten Theorieansatzes. Die Daten wurden durch teilnehmende Beobachtung von Bewohnern mit schwerer Demenz und Gruppendiskussionen mit Betreuern und Familienmitgliedern erhoben.
  3. Nationale und internationale Symposien mit Experten aus verschiedenen Bereichen der Demenzpflege zur Diskussion der Ergebnisse.
Arbeitshilfe Version 2015
Abschlussbericht 2015
Dokumentation der Fachtagung "Palliative Care und Demenz", 28.01.2015
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