Schulprojekt "Sterben & Tod"

Das Zentrum für Palliativmedizin entwickelte 2009 einen Schulprojektunterricht für jugendliche Schülerinnen und Schüler, um ihnen in einem geschützten Rahmen die Möglichkeit zu bieten, sich unter ihresgleichen präventiv mit den Themen „Sterben und Tod“, „Trauer“ sowie „Suizid“ auseinanderzusetzen.

Die Heranwachsenden werden darin bestärkt, ihren eigenen Schwierigkeiten und Bedürfnissen mit guter Selbstfürsorge zu begegnen und sich gleichzeitig auf den Umgang mit Betroffenen ohne Angst einzulassen. Sie lernen die Hilfsangebote der Palliativmedizin und Hospizarbeit für Betroffene kennen.

Durch die Unterstützung des Deutschen Hospiz- und Palliativverbands und des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend wurde der Projektunterricht evaluiert, diskutiert und ständig weiterentwickelt. 

Mittlerweile bieten die erfahrenen Projektleiterinnen, Kirsten Fay und Nicole Nolden, bundesweit eine zweitägige Multiplikatorenschulung für Lehrkräfte aller Schulformen und für Hospizmitarbeitende an, um den Projektunterricht gemeinsam als Team in den Schulen durchzuführen. Es handelt sich um ein abwechslungsreiches und kreatives Programm mit den Zusatzmodulen „Krisenintervention", „Suizid" und „Umgang mit trauernden Schülerinnen und Schülern". 

An einigen Schulen wurde der Projektunterricht inzwischen dauerhaft als jährliches Angebot implementiert.

Faltblatt Schulprojekt

Faltblatt Multiplikatorenschulung

Das Projekt wird unterstützt vom Förderverein Palliativmedizin Universitätsklinikum Köln e.V.

 Kirsten Fay

Kirsten Fay

Sterbebegleiterin, Dozentin, Trauerbegleiterin BVT, Autorin sowie Gründungsmitglied und langjährige Erfahrung als stellvertretende Pädagogische Leiterin bei „TrauBe Köln e.V."

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