Wohlbefinden bis ins hohe Alter

NRW Fortschrittskolleg GROW (Gerontological Research on Well-Being) – Wohlbefinden bis ins hohe Alter

Im NRW Fortschrittskolleg forschen elf Doktorand*innen seit Februar 2015 und bis Ende 2018 zu einem dieser vier Themenschwerpunkten:

  • Soziale Beziehungen im Alter
  • Quartier und Bürgerschaftliches Engagement
  • Versorgungslandschaften
  • Technik und Alter

Die Forschungsprojekte zeichnen sich durch ein hohes Maß an Interdisziplinarität und Transdisziplinarität aus. Sie entstehen in einem Netzwerk von Forscher*innen aus verschiedenen wissenschaftlichen Fächern und in Zusammenarbeit mit Partner*innen aus der Praxis.

Professor*innen aus drei Fakultäten haben gemeinsam das Forschungskonzept des Fortschrittskollegs entwickelt und betreuen in Teams die Promotionsprojekte. Sprecherin des Fortschrittskollegs ist Frau Professorin Dr. Susanne Zank. Die Doktorand*innen bringen unter anderem als Soziologinnen, Gesundheitsökonomen, Pädagoginnen, Psychologinnen, Rehabilitationswissenschaftlerinnen und Politologen verschiedene Perspektiven in das Fortschrittskolleg ein.

Vom Austausch mit den Praxispartner*innen des Fortschrittskollegs profitieren die Kollegiat*innen in verschiedenen Phasen ihrer Promotionen. Die Erfahrungen der Praxis fließen zunächst in die Fragestellungen ein und die Praxispartner*innen beraten die Doktorand*innen im gesamten Forschungsprozess. Forschungsergebnisse werden in die Praxis kommuniziert und gemeinsam in Lösungen praxisrelevanter Probleme übersetzt.

Promotionsprojekt von Bernadette Groebe (Betreuer Prof. Dr. Raymond Voltz und Prof. Dr. Christian Rietz):
Entwicklung eines Messinstruments zur Erfassung der Einstellungen zu Sterben, Tod und Endlichkeit
In ihrem Promotionsprojekt setzt sich Frau Groebe mit der Erfassung der Einstellungen gegenüber dem Sterbeprozess, dem Tod und der Endlichkeit des Lebens auseinander. Einstellungen werden dabei als ein multidimensionales Konstrukt verstanden. Es handelt sich sowohl um Gedanken, Gefühle als auch um das Verhalten einer Person als Reaktion auf die Konfrontation mit Sterben, Tod und Endlichkeit. In positiver Form können Einstellungen z.B. die Akzeptanz von Sterben und Tod betreffen, im Negativen z.B. die Angst vor selbigen. Ziel ist dabei die Neu- bzw. Weiterentwicklung einer Methode, die Einstellungen zu Sterben, Tod und Endlichkeit in ihrer Vielseitigkeit erfasst und die angepasst ist an die Anforderungen des Kontexts Lebensende. Die Methode soll neben persönlichkeitsbezogenen Einstellungen („Trait“) auch Einstellungen, die durch aktuelle Umstände am Lebensende bedingt sind, im Sinne eines „State“ erfassen.

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