APVEL - Evaluation der Wirksamkeit von SAPV in Nordrhein

Prüfplancode ISRCTN EudraCT Clinicaltrials.gov DRKS
n.a. n.a.

APVEL - Evaluation der Wirksamkeit von SAPV in Nordrhein

Status: Aktiv

Studienziel / Fragestellung

Primäres Prüfziel

Das Konzept umfasst die folgenden Module:

(1.1) Retrospektive Analyse: Mittels Daten der AOK für Nordrhein (2014/2015) werden Patientencharakteristika, Versorgungswege, -dauer von SAPV beschrieben sowie Unterschiede in der Versorgung zu Patienten der AAPV znd Regelversorgung im letzten Lebensjahr durch Paarlingsbildung (PPS-Matching) analysiert.

(1.2) Quantitativ wird die Einstellung und Verordnungspraxis der niedergelassenen Hausärzte und Onkologen in Bezug auf die SAPV (vs. AAPV oder Regelversorgung) untersucht

(2) Prospektiv wird die Wirksamkeit der SAPV im Vergleich zur AAPV und Regelversorgung anhand von Patienten-orientierten Qualitätsindikatoren aus der S3 Leitlinie „Palliativmedizin“ zur Symptomausprägung in je 3 städtischen vs. 3 ländliche Regionen in Nordrhein analysiert.

(3) Aus den erarbeiteten Daten werden Handlungsempfehlungen für die Weiterentwicklung der SAPV formuliert.

Diagnose

  • Maligne Tumorerkrankung

Keine einzelne Diagnose.

Alle Patienten in Nordrhein mit SAPV- oder AAPV-Versorgung.

 

Alle Palliativpatienten mit oder ohne SAPV in Aachen Stadt, Aachen Land, Bonn, Kreis Siegburg, Köln Stadt, Köln Land/ Bergisches Land.

 

Patientenmerkmale

Alter

18 -

Einschlusskriterien

(1.1) A) Versicherte der AOK Rheinland/HH mit Wohnort in Nordrhein B) Versicherte mit SAPV oder AAPV (11.100) und Kontrollgruppe aus A ohne SAPV oder AAPV im Verlauf des letzten Lebensjahrs

(1.2) alle niedergelassenen Hausärzte und Onkologen in Köln, Bonn und Kreis Aachen (N ~1.500), erwarteter Rücklauf ca. 450 (30 Prozent)

(2) Prospektive Stichprobe von Palliativpatienten (mit oder ohne SAPV- aus je 3 städtischen vs. 3 ländlichen Regionen in Nordrhein

(3) Versorger, politische Entscheidungsträger, Kostenträger, weitere Experten

 

Ausschlusskriterien

keinerlei ambulante palliative Versorgung

Studiendesign

Prospektiv, Retrospektiv, Einarmig

Sonstiges

(1.1) Retrospektive Sekundärdatenanalysen:

A) Darstellung der aktuellen Situation der SAPV in Nordrhein (deskriptiv: Prävalenz der Inanspruchnahme der SAPV/AAPV, Diagnosespektrum, Leistungsgeschehen, Hospitalisierung, Sterbeort der SAPV/AAPVPatienten; initiierende Arztgruppe, Qualitätsindikatoren:

B) Untersuchung der Einflussfaktoren auf SAPV bei Patienten im letzten Lebensjahr.

(1.2) Zur Erfassung und Analyse der Verordnungspraxis auf Basis der Charakterisierung eines komplexen Symptomgeschehens wird ein Fragebogeninstrument für eine Befragung von Hausärzten und Onkologen entwickelt (qualitativ) und in den Regionen Aachen, Bonn, Köln angewendet (quantitativ).

(2) Entwicklung eines Evaluationstools für die Erfassung der Qualitätsindikatoren aus der S3-Leitlinie-Palliativmedizin mittels Primärerhebung und Auswertung der Daten. Erfassung von quantitativen und qualitativen Daten bei den relevanten Stakeholdergruppen.

(3) Workshops, nationales Symposium

 

Dokumente (passwortgeschützt)

Zuständigkeiten Gesamtstudie

Leiter der klinischen Prüfung

Univ.-Prof. Dr. med. Raymond Voltz

Prüfzentren

Köln

Zentrum für Palliativmedizin

Studienbüro

Status

Aktiv

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