Umgang mit Todeswünschen in der Palliativversorgung

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Optimierung des Umgangs mit Todeswünschen in der Palliativversorgung
The desire to die in palliative care: Optimization of management (DEDIPOM)

Projektleitung: Prof. Dr. R. Voltz., Dr. K. Kremeike
Ansprechpartner: Dr. K. Kremeike, Leonie Gehrke, Carolin Rosendahl, Kathleen Boström
Laufzeit: 05/2017 - 04/2020
Fördernde Institution: Bundesministerium für Bildung und Forschung

Projektkurzbeschreibung:

Obwohl Mitarbeiter in der Palliativversorgung regelmäßig mit Todeswünschen von Patienten konfrontiert werden, besteht zum Teil große Unsicherheit im Umgang mit diesen. Um dieser Problematik zu begegnen, wurde in einem vorherigen Projekt ein Schulungskonzept zum Umgang von Versorgenden mit Todeswünschen entwickelt, pilotiert und evaluiert. Ein im Rahmen der Schulungskonzeption entworfener semi-strukturierter Gesprächsleitfaden soll Versorgenden mehr Sicherheit im Umgang mit möglichen Todeswünschen geben. Dieser Gesprächsleitfaden, mit dem routinemäßig die Themen Sterben und Tod sowie damit verbundene Sorgen und Nöte thematisiert und eventuell vorhandene Todeswünsche proaktiv erfasst werden können, soll nun weiterentwickelt und sein Einsatz in der Praxis evaluiert werden.

Der Gesprächsleitfaden wird anhand von Patienten-Interviews sowie mittels eines Delphi-Verfahrens mit Experten, Patientenvertretern und Angehörigen weiterentwickelt und konsentiert. Im Anschluss an die Konsens-Findung werden multi-professionelle Trainings unter Einsatz des entwickelten Gesprächsleitfaden durchgeführt. Evaluiert wird dann sowohl der Nutzen von Behandler-Patient-Gesprächen unter Einsatz des Leitfadens, als auch mögliche nachteilige Effekte für Patienten, Angehörige und Versorgende. Die Evaluation erfolgt quantitativ (Basiserhebung und Follow-up) und qualitativ (Interviewtriaden mit Patienten, ihren Angehörigen und Versorgenden).

Diese Intervention soll einen Rahmen für offene Gespräche bieten und eine Basis für die Stärkung einer vertrauensvollen Versorgenden-Patienten-Beziehung, in der schwierige Themen angesprochen werden können. Generell soll dadurch die Lebensqualität von Patienten mit einem Todeswunsch und die Kommunikations- und Handlungskompetenz von Versorgenden verbessert werden.

Informationen zur Schulung und Studie: Umgang mit Todeswünschen
Zur Person
(Akademischer) Werdegang
Seit 01/2016 Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Zentrum für Palliativmedizin der Uniklinik Köln
09/2015 Promotion zur Doktorin der Medizinwissenschaften (Dr. rer. medic.), Institut für Gesundheitssystemforschung, Universität Witten/Herdecke; Thema: Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität in der ambulanten pädiatrischen Palliativversorgung
04/2015 - 12/2018 Zusatzweiterbildung Kommunikationspsychologie
2009/2010/2011 Qualitäts-Beauftragter/ -Manager/ -Auditor (TÜV-Akademie)
09/2008 - 04/2017 Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Netzwerk für die Versorgung schwerkranker Kinder und Jugendlicher e.V., Hannover
04/2005 - 05/2006 Studentische Forschungskraft, EU-India Economic Cross Cultural Programme (ECCP) - Projekt: „Strengthening Micro Health Insurance for the Poor in India“; Diplomarbeit zum Thema Chronische Erkrankungen in Indien
04/2003 - 08/2008 Studium der Sozialwissenschaften an der Universität zu Köln; Abschluss: Diplom-Politikwissenschaftlerin
04/2002 - 03/2003 Stipendium  der InWent-Gruppe, Entwicklungspolitische Bildungsarbeit; Projekt zur Poliotherapie in Westafrika
01/2001 - 03/2008 Physiotherapeutin in verschiedenen Kölner Praxen
1997 - 2000 Schule für Physiotherapie, Orthopädische Klinik Hessisch Lichtenau, Abschluss: Staatlich anerkannte Physiotherapeutin
Mitgliedschaften
Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP)
Deutsches Netzwerk Versorgungsforschung (DNVF)

Forschungsprojekt

 Leonie Gehrke

Leonie Gehrke, M.A.

Studienassistentin

Professioneller Umgang mit Todeswünschen bei Palliativpatienten

Zur Person
Akademischer Werdegang
2015 - 2017 Master of Science, Therapiewissenschaften
2013 - 2015 Bachelor of Science, Opleiding for Logopdeie
2008 - 2011 Ausbildung zur staatlich anerkannten Logopädin

Projekte

  • DEDIPOM – The DEsire to Die in Palliative Care – Optimization of Management
 Kathleen Boström

Kathleen Boström, B. Sc. Psychologie

Wissenschaftliche Hilfskraft

Professioneller Umgang mit Todeswünschen bei Palliativpatienten

Zur Person
Akademischer Werdegang
Seit 2019 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Palliativmedizin der Uniklinik Köln
2015 - 2019  Studentische Mitarbeiterin am Zentrum für Palliativmedizin der Uniklinik Köln
2012 - 2019 Studium der Psychologie, Universität zu Köln

Projekte

  • seit 2017: Studentische / Wissenschaftliche Mitarbeit im Projekt „Umgang mit Todeswünschen von palliativen Patienten: The Desire to Die in Palliative Care – Optimization of Management (DEDIPOM)
  • 2015 – 2017: Studentische Mitarbeit im Projekt „Bedürfnisse von Menschen mit schwerer Demenz in der letzten Lebensphase erkennen und ihnen begegnen: Implementierung einer Arbeitshilfe in die Versorgungspraxis der ambulanten und stationären Altenhilfe“ 
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