Compassionate Community Cologne

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Hinderliche und förderliche Faktoren zum Aufbau eines partizipativen Runden Tisches zur Verbesserung der Versorgung und Begleitung im letzten Lebensjahr

Promotionsprojekt im NRW Forschungskolleg/Gerontological research on Well-Beeing (GROW II)

Projektleitung: Prof. Dr. Frank Schulz-Nieswandt (Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät, Universität zu Köln), Prof. Dr. Raymond Voltz (Zentrum für Palliativmedizin, Uniklinik Köln)
Ansprechpartnerin: Prof. Dr. Susanne Zank (Humanwissenschaftliche Fakultät, Universität zu Köln)
Laufzeit: 02/2019-12/2022
Fördernde Institution: Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW

Projektbeschreibung

Mit zunehmendem Lebensalter steigt selbstverständlich die Wahrscheinlichkeit, dass Verwandte, Freunde und Bekannte versterben und man selbst vielfältige Trauerprozesse durchläuft. Gleichzeitig steigt natürlich auch das eigene Risiko, zu versterben. In dieser letzten Lebensphase, dem "letzten Lebensjahr", ist eine kompetente Gesundheitsversorgung Voraussetzung für eine möglichst optimale verbleibende Lebensqualität. Doch verbringen wir nur etwa 5 Prozent unserer Lebenszeit auch in dieser Phase begleitet von "Versorgern", 95 Prozent unserer Zeit sind wir in unserem sozialen Umfeld getragen. Beide Aspekte gehören zu einer "Compassionate Community", wenn es darum geht, nicht nur die Versorgung zu optimieren, sondern auch die allgemeine Gesundheitskompetenz im Umgang mit den Themen "Sterben, Tod und Trauer" zu verbessern. In Köln besteht der politische Wille, einen partizipativen Runden Tisch einzuführen, moderiert von der Stadt und dem Palliativ- und Hospiznetzwerk Köln. Nun gilt es, alle relevanten Stakeholder zu identifizieren, zu interessieren und an dem Runden Tisch die aktuelle Situation, aber auch zukünftige Ideen zu diskutieren.

Mögliche Fragestellungen: Welche hinderlichen und welche förderlichen Faktoren bestehen bei den Praxispartnern, bei der Frage nach der Teilnahme an einem derartigen partizipativen Runden Tisch? Wie kann die Einrichtung eines solchen Gremiums optimiert werden? Wie kann die Arbeit am Runden Tisch möglichst partizipativ gestaltet werden? Hier soll Köln als Beispiel für andere Städte in Deutschland dienen.

Methoden: Partizipative Aktionsforschung durch Interviews mit Praxispartnern, Fokusgruppen, teilnehmende Beobachtung. Praxispartner sind Unternehmen, Politik, Bürgervertretungen, Einrichtungen des Gesundheitswesens und andere. Vielfältige Kontaktmöglichkeiten in einem politisch aktuellen Thema sind also gegeben.

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