Evaluation der Wirksamkeit von SAPV in Nordrhein (APVEL)

Konsortialführer: Prof. Dr. Roman Rolke, Direktor Klinik für Palliativmedizin, Uniklinik
RWTH Aachen

Konsortialpartner:
Univ.-Prof. Dr. med. Raymond Voltz und Dr. Dr. Julia Strupp, Klinik für Palliativmedizin, Uniklinik Köln
Univ.-Prof. Dr. med. Lukas Radbruch, Klinik für Palliativmedizin, Uniklinik Bonn
Univ.-Prof. Dr. Holger Pfaff und Dr. Nadine Scholten, Institut für Medizinsoziologie, Versorgungsforschung und Rehabilitationswissenschaft (IMVR) der Universität zu Köln
Prof. Dr. Martin Hellmich, Leiter der Abteilung Medizinische Statistik und Epidemiologie, Institut für Medizinische Statistik, Informatik und Epidemiologie, Universität zu Köln
Prof. Dr. Christian Rietz, Professur für Forschungsmethodik, Leiter des Department Heilpädagogik und Rehabilitation, Universität zu Köln;
Dr. rer.soc. Ingrid Schubert, PMV Forschungsgruppe, Kinder- und Jugendpsychiatrie, Universität Köln
Kooperationspartner: AOK Rheinland/Hamburg

Laufzeit: 06/2017 – 05/2019
Fördernde Institution: Gemeinsamer Bundesausschuss / Innovationsfonds

Projektbeschreibung

Die GBA-Richtlinie zur SAPV soll in Nordrhein (mit einer besonders klar abgegrenzten und
definierten AAPV) evaluiert werden, indem die Wirksamkeit der SAPV beschrieben wird, wie
sie sich derzeit in Routinedaten, Meinung der Versorger und direkten Patienten-orientierten
Outcomes widerspiegelt, um daraus Empfehlungen für die Weiterentwicklung zu
formulieren. Das Konzept umfasst die folgenden Module:

(1.1) Retrospektive Analyse: Mittels Daten der AOK für Nordrhein (2014/2015) werden Patientencharakteristika, Versorgungswege, -dauer von SAPV beschrieben sowie Unterschiede in der Versorgung zu Patienten der AAPV und Regelversorgung im letzten Lebensjahr durch Paarlingsbildung (PPS-Matching) analysiert.

(1.2) Quantitativ wird die Einstellung und Verordnungspraxis der niedergelassenen Hausärzte und Onkologen in Bezug auf die SAPV (vs. AAPV oder Regelversorgung) untersucht

(2) Prospektiv wird die Wirksamkeit der SAPV im Vergleich zur AAPV und Regelversorgung anhand von Patienten-orientierten Qualitätsindikatoren aus der S3 Leitlinie „Palliativmedizin“ zur Symptomausprägung in je 3 städtischen vs. 3 ländliche Regionen in Nordrhein analysiert.

(3) Aus den erarbeiteten Daten werden Handlungsempfehlungen für die Weiterentwicklung der SAPV formuliert.

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