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Seit Jahren leidet Janns Mutter an MS – Multipler Sklerose. Als er mehr über ihre Krankheit wissen will, kann sie bereits nicht mehr sprechen. In der Hoffnung mehr zu erfahren, begibt sich der damals 18-jährige Filmemacher auf eine Reise quer durch die Schweiz und trifft andere Menschen, die mit MS leben: Er begegnet Bernadette, die immer noch lacht, obwohl ihr nicht mehr so oft danach zu Mute ist. Luana, die sich ermutigende Worte auf den Arm tätowieren lässt. Er trifft auf Melanie, die einen wortreichen Schutzwall um sich herum aufbaut. Oliver, der seine Kräfte im Alltag gezielt einteilen muss. Graziella, die versucht, die Normalität aufrechtzuerhalten. Und er begegnet Rainer, der nicht weiterleben will. Viele der Protagonisten sprechen sehr offen über ihr Leben, das sie trotz aller Einschränkungen auch immer wieder genießen können und sehr intensiv leben.

Dabei gewährt die Kamera tiefe Einblicke und hält dennoch respektvoll Distanz. Entstanden ist ein vielschichtiger Film, der von tiefem Vertrauen zeugt und vor den schwierigen Fragen ebenso wenig

zurückweicht wie vor den schönen Momenten des Lebens.

Gern unterstützen wir als Palliativzentrum der Uniklinik Köln dieses Projekt. In unterschiedlichen Forschungsprojekten engagiert sich Prof. Dr. Raymond Voltz (Direktor des Zentrums für Palliativmedizin) mit seinem Forschungsteam, um die Anliegen dieser oft schwer betroffenen Menschen auch in den Fokus der Palliativversorgung und Palliativmedizin zu rücken und um deren palliativmedizinische Versorgung zu verbessern. Eines der Ergebnisse hieraus ist die Einrichtung einer Telefoninformationshotline für MS-Betroffene zu Fragen der palliativen Versorgung, die in Kooperation mit der DMSG betrieben wird.

Selbstverständlich distanzieren wir uns gemeinsam mit allen anderen Kinopartnern dieses Films ausdrücklich von gesetzeswidrigen Formen der Sterbehilfe und laden gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin ein: „Lassen Sie uns zum Film „Multiple Schicksale“ ins Gespräch kommen“.

Mehr Informationen zum Film:
Kinoflyer zum Download
Offizielle Filmwebsite www.ms-derfilm.de
Offizielle Facebookseite www.facebook.com/MultipleSchicksale
Offizieller Trailer https://youtu.be/N4_XvEQwT1U
Termine und Orte http://www.ms-derfilm.de/#kinotour


 

15.08.2016
Kriterien für die Abrechenbarkeit, Planung und Gestaltung eines
Palliativdienstes im Krankenhaus festgelegt

Die Finanzierung und Organisation von Palliativdiensten als eigenständiges spezialisiertes palliativmedzinisches Versorgungsangebot in Krankenhäusern neben Palliativstationen wird zukünftig im Rahmen des Krankenhausfinazierungssystems DRG möglich sein.Damit wird ein wesentlicher Auftrag des Hospiz- und Palliatvgesetzes von 2015 umgesetzt.

Presserklärung der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin


 

02.08.2016
Wir trauern um Pfarrer Dr. Wolfgang Klein

Pfarrer Dr. Wolfgang KleinDer plötzliche Tod von Pfarrer Dr. Wolfgang Klein am 27.07.2016 macht uns fassungslos und tief traurig.  Als engagierter Seelsorger und tatkräftiges Mitglied unseres Fördervereins war er auf vielfältige Weise mit unserem Zentrum verbunden. Mit ihm verlieren wir einen wunderbaren Menschen, Freund und Kollegen. Mit seiner besonderen Persönlichkeit spendete er Patientinnen und Patienten sowie ihren Angehörigen in schwerer Zeit Trost und Hoffnung.  Uns war er in vielen Lebenslagen  ein einfühlsamer Gesprächspartner und Ratgeber. Wir sind dankbar für die Begegnungen mit Pfarrer Dr. Wolfgang Klein und den gemeinsamen Weg.  Wir werden seinen Humor, seine Zugewandtheit und seine Aufmerksamkeit  sehr vermissen.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Zentrums für Palliativmedizin der Uniklinik Köln und der Förderverein Palliativmedizin am Universitätsklinikum Köln e.V.

weitere Informationen  (nur im Intranet der Uniklinik Köln erreichbar)


 

05.07.2016

"Unterwegs"-Konzert und Sommerfest

Am 01.07.2016 fand erstmals ein "Unterwegs"-Konzert mit Musikerinnen des Gürzenich-Orchesters Köln im Dr. Mildred Scheel Haus statt. Ein Flötenquartett brachte mit einem bunten Programm von Klassik bis Jazz den Patienten der Palliativstation, ihren Angehörigen, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den Gästen des Sommerfestes wunderbare Musik zu Gehör. mehr...


 

Im Anschluss an das Konzert hatte der Förderverein traditionell und diesmal aus besonderem Anlass zum Sommerfest eingeladen. 10 Jahren waren seit der Gründungsversammlung vergangen - das war schon Grund genug zum Feiern. Am 28.6.2016 wurde aber auch ein neuer Vorstand gewählt. mehr...

 


 

28.6.2016
Initiative unseres Zentrum trägt bundesweit politische Früchte!
NRW gesundheitsministerin Steffens: Lernen mit Tod und Trauer umzugehen

NRW setzt sich bei Länderkonferenz für Schulprojekte in Kooperation mit Hospizvereinen ein. Auf Initiative von Nordrhein-Westfalen berät die Konferenz der Gesundheitsministerinnen und -minister der Länder (GMK) in dieser Woche über den Umgang mit Sterben, Tod und Trauer im Schulunterricht.

Pressemitteilung des MGEPA NRW vom 27.6.2016


 

Gesetz zur Verbesserung der Hospiz- und Palliativversorgung in Deutschland (HPG) in Kraft getreten
Das Gesetz im Wortlaut (Bundesgesetzblatt vom 07.12.2015)

Gesetz zur Strafbarkeit der geschäftsmäßigen Förderung der Selbsttötung in Kraft getreten
Das Gesetz im Wortlaut (Bundesgesetzblatt vom 09.12.2015)


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